Je nach Dauer des bisherigen Aufenthalts in Deutschland, sowie Alter und Aufenthaltsstatus, gibt es unterschiedliche finanzielle Fördermöglichkeiten während des Studiums. Bundesweit bestehen folgende Finanzierungsmöglichkeiten, um als Geflüchtete*r einen Hochschulzugang zu erhalten bzw. um sich das Studium leisten zu können:

BAföG:

BAföG ist eine staatliche finanzielle Förderung für Studierende und bedeutet BundesAusbildungsrderungsGesetz. Studierwillige Menschen können zur Finanzierung des Besuchs an weiterführenden Bildungsstätten, so wie weiterführenden allgemeinbildende Schulen, Berufsfachschulen, Fach- und Fachoberschulklassen, Berufsfachschulklassen, Abendschulen, Höhere Fachschulen, Akademien sowie Hochschulen BAföG beantragen.

An deutschen Hochschulen gibt es in der Regel keine oder nur geringe Studiengebühren, da die meisten Hochschulen staatlich finanziert sind. Für bestimmte Masterprogramme können allerdings Studiengebühren anfallen, die im Vergleich zu anderen Staaten relativ gering sind. Einige Hochschulen erlassen oder übernehmen unter anderem Gebühren für Gasthörerstatus, Semesterticket, Gebühren für die Zulassung, Prüfungen oder Deutschkurse.

Es gibt unterschiedliche Förderungsarten. Schüler*innen erhalten die Förderung als Vollzuschuss, welcher nicht zurückgezahlt werden muss. Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen erhalten die Förderung grundsätzlich zur einen Hälfte als Zuschuss und zur anderen Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen. Die eine Hälfte muss zinsfrei, frühestens ab fünf Jahren nach Ablauf der Regelstudienzeit, regelmäßig in Raten zurückgezahlt werden. Mehr als 10.000€ muss allerdings niemand zurückzahlen. BAföG wird in der Regel nur für die Regelstudienzeit ausgezahlt, d.h. für Bachelorstudierende 6 Semester, für Masterstudierende 4 Semester.

Die Höhe des BAföGs hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die maximale Summe pro Monat beträgt 670€. Eine solche Studienförderung kann bekommen, wer ein Studium weder aus eigenem Einkommen noch aus dem der Eltern finanzieren kann.

Allerdings hat nicht jeder Mensch einen Anspruch auf Leistungen und kann somit nicht zwanglos einen Antrag stellen. Drei wesentliche Faktoren entscheiden, ob und inwieweit jemand Anspruch auf Leistungen durch BAföG hat.

Die erste Voraussetzung für den Anspruch auf Ausbildungsförderung durch BAföG ist grundsätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in § 8 aufgeführter aufenthaltsrechtlicher Status. Für Geflüchtete hängt die Inanspruchnahme von BAföG vom Aufenthaltsstatus ab und unterscheidet sich wie folgend:

Hier wird zwischen anerkanntem Flüchtling und Geduldete*r unterschieden, sowie den Menschen, über deren Asylantrag noch nicht entschieden wurde.

Ein anerkannter Flüchtling ist ein*e anerkannte*r Asylberechtigte*r oder ein Flüchtling mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz. BAföG kann beantragt werden, unabhängig von dem bisherigen Aufenthaltszeitraum in Deutschland.

Ein*e Geduldete*r oder Inhaber*in bestimmter humanitärer Aufenthaltstitel kann bereits nach 15 Monaten, nach Stellung des Asylantrages, Unterstützung beantragen. Diese Regelung ist zum 01. Januar 2016 in Kraft getreten. Wenn noch nicht über den Asylantrag entschieden wurde, kann kein BAföG-Antrag beantragt werden. Unterstützung wird in der Regel nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.[1]

Die zweite Voraussetzung für die Inanspruchnahme von BAföG ist die Eignung zum Studium, d.h. Leistungen, die erwarten lassen, dass das angestrebte Ausbildungsziel tatsächlich erreicht wird. Darunter verstehen sich eine regelmäßige Teilnahme am jeweiligen Ausbildungsprogramm, sowie der Nachweis von entsprechenden Leistungsnachweisen zu Beginn des 5. Semesters, gültig für Auszubildende an Höheren Fachschulen, Akademien oder Hochschulen.

Die dritte Voraussetzung ist die Altersgrenze. Grundsätzlich kann nicht gefördert werden, wer zu Beginn des Ausbildungsabschnitts schon das 30., bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr vollendet hat. Es gibt jedoch verschiedene Ausnahmeregelungen, wie bei Absolventen des zweiten Bildungsweges; bei Studierenden, die ohne Hochschulzugangsberechtigung aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eingeschrieben wurden; bei Personen in einer weiteren Ausbildung, die für den angestrebten Beruf rechtlich erforderlich ist; bei Personen in einer Zusatzausbildung, zu der der Zugang durch die vorherige Ausbildung eröffnet wurde; bei Auszubildenden, die aus familiären Gründen an der früheren Aufnahme der Ausbildung gehindert waren; bei Auszubildenden, die aufgrund einer einschneidenden Änderung der persönlichen Verhältnisse bedürftig wurden.

Des Weiteren hängt die Förderung durch BAföG auch von den finanziellen Mittel der Auszubildenden selbst, ihrer Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner und ihrer Eltern ab. Diese werden bei der Berechnung der individuellen Förderungshöhe miteinbezogen. Eine elternunabhängige Förderung ist dann möglich, wenn der Antragsstellende das 30. Lebensjahr vollendet hat; wenn vor Studienbeginn nach Vollendung des 18. Lebensjahres 5 Jahre Erwerbstätigkeit oder 6 Jahre inkl. Ausbildung nachgewiesen werden können; wenn der Aufenthaltsort der Eltern nicht bekannt ist oder diese im Ausland leben und dort rechtlich oder tatsächlich gehindert sind Unterhaltszahlungen in Deutschland zu leisten.

Die jeweilig möglichen Bedarfssätze können im Voraus zur Probe ungefähr errechnet werden (beim BAföG-Rechner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung), ansonsten geschieht dies bei der Einreichung des Antrags. Die Höhe des ausgezahlten BAföGs (maximal 597 Euro monatlich) ist sehr unterschiedlich und muss individuell errechnet werden. Der BAföG-Antrag muss frühzeitig beim BAföG-Amt des jeweiligen Ausbildungsortes gestellt werden und die Bearbeitungsdauer sowie die Auszahlung des Geldes dauert in der Regel mehrere Wochen.

Liegt ein Anspruch auf BAföG vor, sollte dieser auch gestellt werden! Hierzu müssen verschiedene Formulare ausgefüllt und beim zuständigen BAföG-Amt der entsprechenden Hochschule eingereicht werden. Einige Unterlagen und Nachweise sind nötig, wie beispielsweise Unterlagen zu Einnahmen und Vermögen sowie Bescheinigungen der Hochschule. Ein Antrag wird nur dann bearbeitet, wenn er vollständig ist. Eine „Checkliste für das Ausfüllen des BAföG-Antrages“ kann auf der jeweiligen Website der Studentenwerke eingesehen werden. Die Zuständigkeit des Amtes oder Studentenwerkes ist vom Studienstandort abhängig. Der Antrag muss bei dem Studentenwerk gestellt werden, welches für die Hochschule zuständig ist, an der studiert werden möchte. Eine Beratung sowie Unterstützung ist durch das „Amt für Ausbildungsförderung“ möglich. Welches Studentenwerk im jeweiligen Fall zuständig ist, kann auf der Website der Studentenwerke gefunden werden.

Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule:[2]

Beratungsstellen der „Bildungsberatung Garantiefond Hochschule“ beraten und unterstützen junge Zugewanderte bei der Aufnahme oder Fortsetzung ihres Studiums. Es findet eine kostenlose Beratung vor Ort statt. Innerhalb Deutschlands stehen 21 Beratungsstellen zur Verfügung. Durch die „Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule“ ist ebenfalls eine finanzielle Unterstützung möglich. Ausgewählte Deutschkurse, die auf TestDaF-Prüfung vorbereiten, werden gefördert. Zusätzlich werden die Prüfungsgebühren für den Test übernommen. Als eine weitere Leistung werden Mietkosten und Lernmittel bezuschusst sowie Gebühren für das Beglaubigen von Dokumenten übernommen. Detaillierte Informationen zu den Kriterien einer Förderung können auf der Website des Bildungsfonds eingeholt werden.

Für weiterführende Informationen können folgende Websites besucht werden:

  • das-neue-bafoeg.de: BAföG-Formulare zum Download (nur in Deutsch)
  • de: Checkliste zum Ausfüllen des BAföG-Antrages
  • de: Übersicht über alle Studentenwerke
  • bildungsberatung-gfh.de: Fördermöglichkeiten für Zugewanderte – Broschüre des Garantiefonds
  • nrw.de: Ansprechpartner für Flüchtlinge an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen
  • studieren-in-niedersachsen.de: Ansprechpartner an Hochschulen in Niedersachsen
  • brandenburg.de: Ansprechpartner an Hochschule in Brandenburg
  • studentenwerk-berlin.de: Förderprogramme des Studentenwerks Berlin
  • studierendenwerk-hamburg.de: BAföG für ausländische Studierende
  • studentenwerk-hannover.de: Semesterbeitragsstipendien für Geflüchtete

 

Stipendien:

Allgemeines:

In Deutschland gibt es 13 staatliche Begabtenförderungswerke, welche Studierende mit herausragenden Leistungen finanziell und ideell in ihrer akademischen Ausbildung unterstützen.

Die Förderungswerke vergeben Stipendien an Studierende und Promovierende und sind im Dachverband des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert und finanziert.
Studierende erhalten in der Regel ein Grundstipendium von bis zu 670€ pro Monat, das sich am BAföG-Satz orientiert und vom eigenen Einkommen und Vermögen sowie von dem der Eltern abhängt und individuell berechnet wird. Zusätzlich erhalten sie eine Studienkostenpauschale („Büchergeld“) in Höhe von 300€ pro Monat. Promovierende erhalten bis zu 1.150€ pro Monat. Die Rahmenbedingungen zur finanziellen Förderung sind durch die Förderrichtlinien des BMBF vorgegeben. Überdurchschnittliche Leistungen sind bei der Bewerbung genauso wichtig wie gesellschaftliches oder soziales Engagement. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Begabtenförderungswerke unterstützen ihre Stipendiaten*innen mit einer ideellen und finanziellen Förderung.

Die 13 Begabtenförderungswerke:

Folgende Förderwerke, vergeben Stipendien an internationale Studierende aus EU-Mitgliedsstaaten und Bildungsinländer*innen, die gem. §8 BAföG gefördert werden können:

→ Hans-Böckler-Stiftung

→ Heinrich-Böll-Stiftung

→ Friedrich-Ebert-Stiftung

→ Hanns-Seidel-Stiftung

→ Friedrich-Naumann-Stiftung

→ Konrad-Adenauer-Stiftung

→ Rosa-Luxemburg-Stiftung

→ Studienstiftung des deutschen Volkes

→ Stiftung der deutschen Wirtschaft

→ Evangelisches Studienwerk Villigst

→ Cusanuswerk

→ Ernst-Ludwig-Ehrlich-Förderwerk

→ Avicenna Stiftungswerk

 

I) Hans- Böckler- Stiftung

Die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) ist das Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Auf Vorschlag der Gewerkschaften und der Stipendiaten*innen-Gruppen werden leistungsstarke Studierende und Promovierende aller Fächer gefördert, die sich gewerkschaftlich oder gesellschaftspolitisch engagieren. Die Studienförderung der HBS richtet sich an begabte junge Menschen, deren Familien ein (Bachelor sowie Master) Studium nicht finanzieren können. Für die Auswahl sind die materielle Bedürftigkeit, eine hohe Leistungsbereitschaft und die Perspektiven für ein künftiges gesellschaftliches Engagement maßgebend.[3] Bewerber*innen können sich über drei unterschiedlichen Bewerbungsverfahren um ein Stipendium bewerben:

1.) Das Gewerkschaftliche Verfahren:

Dies ist vorgesehen für Bewerber*innen, die Gewerkschaftsmitglieder*innen sind und sich gewerkschaftlich und/ oder gesellschaftspolitisch engagieren. Bewerber*innen können von der örtlichen Gewerkschaftsorganisation, bei der sie sich engagieren, vorgeschlagen werden und die nötigen Unterlagen (Bewerbungsbogen, Leistungsnachweise, Nachweise über Engagement) bei der Stiftung einreichen (Frist: für das Wintersemester bis zum 01. Februar, für das Sommersemester bis zum 01. September).

2.) Böckler-Aktion-Bildung:

Dieses Verfahren richtet sich explizit an Schüler*innen (die dabei sind ihr Abitur oder die Fachhochschulreife zu erlangen oder diese erst kürzlich, aber zu Beginn des Studiums nicht mehr als 12 Monate zurückliegend, erlangt haben). Die Auswahlkriterien für eine Bewerbung über dieses Verfahren ist die zu erlangende oder kürzlich erlangte (Fach-)Hochschulreife, sehr gute schulische Leistungen, starkes gesellschaftspolitisches und soziales Engagement sowie der Anspruch auf den BAföG-Höchstsatz. Auch hier müssen die erforderlichen Dokumente (Bewerbungsbogen, Leistungsnachweise, Nachweise über Engagement, Gutachten von Lehrkräften) fristgerecht (für das Wintersemester bis zum 30. April, für das Sommersemester bis zum 31. Oktober) eingereicht werden.

3.) Das ergänzende Verfahren:

Dieses Verfahren richtet sich an Menschen, die sich bereits im Studium befinden, aber nicht weniger als 3 Semester vor sich haben, keine Gewerkschaftsmitglieder sind, sich aber gesellschaftspolitisch engagieren und die Werte der Gewerkschaftsbewegung teilen. Auswahlkriterien sind auch hier starke Leistungen und großes Engagement. Bewerber*innen stellen sich bei der jeweiligen Stipendiaten*innen-Gruppe ihrer Universität/Hochschule vor und reichen dann im Falle einer Empfehlung durch die Stipendiaten*innen-Gruppe ihre vollständigen Unterlagen (Bewerbungsbogen, Leistungsnachweise, Nachweise über Engagement) bei der Stiftung ein (Frist: für das Wintersemester bis zum 01. Februar, für das Sommersemester bis zum 01. September).

Da die Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung u.a. vom BMBF und damit aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, richtet sich die Vergabe der materiellen Stipendien nach den BAföG-Richtlinien, wonach sich grundsätzlich Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit oder einen in § 8 aufgeführten aufenthaltsrechtlichen Status besitzen (s. Kapitel zu BAföG).

II) Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als Agentur für grüne Ideen und Projekte und als internationales Politik-Netzwerk. Sie setzt sich ein für Ökologie und Nachhaltigkeit, für Menschenrechte und Demokratie sowie für Selbstbestimmung und Chancengleichheit. Das zentrale Anliegen des Studienwerks der Heinrich-Böl-Stiftung ist es, zukünftige Fach- und Führungskräfte zu fördern, die sich für grüne Ziele und Werte einsetzen. In der Auswahl von Stipendiat*innen verbindet es den Leistungsgedanken mit Chancengerechtigkeit. Schwerpunkte der ideellen Förderung sind Politische Bildung, Persönlichkeitsbildung, die Auseinandersetzung mit Geschlechterdemokratie und Interkulturalität sowie die Förderung von Partizipation, Selbstorganisation und Empowerment.[4]

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung vergibt Studien- und Promotionsstipendien an deutsche und ausländische Studierende und Promovierende. Zweimal jährlich führt die Böll Stiftung Bewerbungsverfahren durch. Bewerbungsfristen sind jeweils zum 1. März und 1. September. Es werden ausschließlich online-Bewerbungen akzeptiert und das Online-Portal öffnet ca. 6 Wochen vor Ablauf der Bewerbungsfrist.

Nicht-EU-Angehörige bzw. Bildungsausländer*innen können sich um ein Stipendium bewerben, allerdings nur für den Master. Ein erster berufsqualifizierender Studienabschluss muss nachgewiesen werden. Die Bewerbung muss unmittelbar vor Studienbeginn erfolgen oder spätestens im 1. Fachsemester. Es können alle Studiengänge an allen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland für die Regelstudienzeit gefördert werden. Dazu ist ein Nachweis der Deutschen Sprache auf einem Niveau von mindestens B2 oder DSH 2 notwendig. Die materielle Förderung richtet sich nicht nach den BAföG-Richtlinien und beträgt standardmäßig 750 pro Monat zzgl. diverser Einzelleistungen.

Das Auswahlverfahren setzte sich aus drei Etappen zusammen:

Einreichen der schriftlichen Bewerbungsunterlagen (online- Bewerbungsportal, Referenzen zum Engagement, 1 Fachgutachten eines Dozenten/Lehrkraft), Gespräch mit Vertrauensdozenten*in der Stiftung, Auswahlworkshop mit Einzelgespräch und Gruppendiskussion in Berlin. Bei ausländischen Bewerber*innen um Förderung eines Master-Studiums muss das Zeugnis des ersten Studienabschlusses, Studienabschlusszeugnis, ggf. mit deutscher oder englischer Übersetzung und mit einer Erklärung des Benotungssystems (Notenskala), sofern von dem deutschen abweichend (siehe „Modifizierte Bayerische Formel“ im Internet) eingereicht werden. Die Unterlagen müssen in deutscher Sprache eingereicht werden (Referenz und Gutachten werden auch auf Englisch akzeptiert).[5]

 

III) Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist die älteste politische Stiftung in Deutschland. Seit ihrer Gründung 1925 ist sie den Grundwerten der Sozialen Demokratie verpflichtet und setzt sich für einen gerechten Zugang zu Bildungschancen ein. Als politische Stiftung erwartet sie neben überdurchschnittlichen Studienleistungen ein ihren Werten entsprechendes Engagement in der Gesellschaft. Bewerbungen von deutschen und ausländischen Studierenden und Promovierenden könenn online an die FES gerichtet werden. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Frauen sowie von jungen Menschen, die als Erste aus ihrer Familie studieren und/oder Migrationshintergrund haben.[6]

Auch die FES richtet sich bei der Vergabe von Stipendien nach den BAföG-Richtlinien, wonach sich geflüchtete Menschen dann bewerben können, wenn sie anerkannte Flüchtlinge sind (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz), unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland leben. Geflüchtete, die einen Status als Geduldete oder einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen haben können sich erst 15 Monate nachdem in Deutschland Asyl beantragt wurde bewerben. Asylbewerber*innen, deren Asylantrag noch nicht entschieden ist, können sich noch nicht bewerben (s. Kapitel zu BAföG).

IV) Hanns-Seidel-Stiftung

Die Begabtenförderung der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) unterstützt fachlich kompetente, verantwortungsbewusste junge Staatsbürger*innen. Die Stipendiat*innen sollen aus einer christlich-sozialen Grundeinstellung heraus handeln. Leistungsfähigkeit, staatsbürgerliches Verantwortungsbewusstsein, politische Aufgeschlossenheit sowie aktive Mitarbeit in sozialen, studentischen, kirchlichen oder politischen Organisationen sind notwendige Voraussetzungen für die Aufnahme.[7]

Bewerbungsvoraussetzungen und Auswahlkriterien sind überdurchschnittliche Schul-/Studienleistungen, Engagement im politischen, kirchlichen oder sozialen Umfeld sowie eine persönliche Eignung durch „Staatsbürgerliches Verantwortungsbewusstsein“, politische Aufgeschlossenheit und Identifikation mit den Werten und Zielen der HSS. Die Altersgrenze liegt bei 32 Jahren. Die Bewerbungsfristen für Studierende an Universitäten sind der 15. Januar und der 15. Juli; für Studierende an Hochschulen der 31. Mai und 30. November. Die Förderungsdauer richtet sich, wie bei allen Begabtenförderungswerken, nach der Regelstudienzeit und die maximale Höhe beträgt 597€ pro Monat zzgl. 300€ Büchergeld (Zusatzleistungen für Versicherung und Kinder sind möglich).[8]

Auch die HSS richtet sich bei der Vergabe von Stipendien nach den BAföG-Richtlinien, wonach sich geflüchtete Menschen dann bewerben können, wenn sie anerkannte Flüchtlinge sind (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz), unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland leben. Geflüchtete, die einen Status als Geduldete oder einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen haben können sich erst 15 Monate nachdem in Deutschland Asyl beantragt wurde bewerben. Asylbewerber*innen, deren Asylantrag noch nicht entschieden ist, können sich noch nicht bewerben.

V) Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit fördert politische Bildung und ermöglicht Politikdialog im Sinne von Freiheit und Menschenrechten. Eine Kernaufgabe ist die Förderung des liberalen akademischen Nachwuchses. Mit ihren rund 800 deutschen und ausländischen Stipendiat*innen gehört sie zu den Werken, in denen eine familiäre Atmosphäre mögich ist und individuelle Betreuung gewährleistet wird.

Auswahlkriterien sind: Leistung, charakterliche Qualitäten, liberales politisches und gesellschaftliches Engagement.[9]

Aktuell liegen allerdings keine spezifischen Informationen über Programme für Geflüchtete vor.

VI) Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) orientiert sich an einem Menschenbild, das durch christlich-demokratische Wert- und Ordnungsvorstellungen geprägt ist. Ihr Ziel ist es, vielfältige Chancen für junge Leistungsträger und künftige Führungskräfte zu eröffnen, die in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kultur und Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Gefördert werden über 3.000 Studierende – darunter angehende Journalisten*innen, Promovierende und seit 2015 Habilitierende.[10]

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat Förderungsprogramme, die sich explizit an Geflüchtete richten. Dabei werden Bachelor, Master als auch Promotions-Studierende gefördert. Vorausgesetzt werden Qualitäten wie Offenheit, Fleiß, herausragende schulische und universitäre Leistungen, hohes soziales Engagement sowie Nähe zu den Werten und Ansichten der KAS.
Die Studienförderung der KAS setzt sich zusammen aus ideeller Förderung (Angebot an Seminaren mit politischen, ökonomischen sowie akademischen Inhalten, Karriereberatung und Berufseinstiegsunterstützung) und materieller Förderung (gemäß BAföG-Richtlinien maximal 597€ pro Monat inklusive 300€ Büchergeld).

Auch die KAS richtet sich bei der Vergabe von Stipendien nach den BAföG-Richtlinien, wonach sich geflüchtete Menschen dann bewerben können, wenn sie anerkannte Flüchtlinge sind (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz), unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland leben. Geflüchtete, die einen Status als Geduldete oder einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen haben können sich erst 15 Monate nachdem in Deutschland Asyl beantragt wurde bewerben. Asylbewerber*innen, deren Asylantrag noch nicht entschieden ist, können kein BAföG beantragen und sich nicht für ein KAS Stipendium bewerben.[11]

VII) Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) steht mit ihrem Studienwerk der Partei „Die Linke“ nahe. Soziale Gerechtigkeit und Solidarität gehören ebenso zu ihren Leitgedanken wie Überwindung patriarchaler, ethnischer und nationaler Unterdrückung. Daher fördert sie insbesondere Studierende aus nicht Akademikerfamilien oder mit Migrationshintergrund, Frauen, sozial Bedürftige und Studierende mit Behinderungen. Ein umfangreiches Bildungsprogramm dient dem Erreichen individueller Förderziele wie auch der Unterstützung des fächerübergreifenden Dialogs. Es gilt das Prinzip der Selbstbewerbung.[12]

Bewerbungen werden zweijährlich angenommen. Für den Förderbeginn zum 01. Oktober ist die Bewerbungsfrist am 15. April; für den Förderbeginn zum 01. April ist die Bewerbungsfrist am 15. Oktober. Die gesamten Unterlagen müssten postalisch und fristgerecht eingereicht werden.

Die zu vergebenen Stipendien unterteilen sich zwischen Programmen für Studienstipendien für Inländer*innen und für Ausländer*innen als auch einem Sonderprogramm für internationale Studierende. Für das Stipendienprogramm für Inländer*innen können sich Menschen bewerben, die dem Personenkreis nach BAföG §8, Absatz 1 und 2 angehören. Für Geflüchtete bedeutet es, dass sie sich dann bewerben können, wenn sie anerkannte Flüchtlinge sind (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz), unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland leben. Menschen, die nicht zu dem nach BAföG[13] gerichteten Personenkreis gehören können sich für das Stipendienprogramm für Ausländer*innen  bewerben. Hierfür können sich ausschließlich EU und Nicht-EU-Ausländer*innen bewerben. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bewerber*innen sich zum Studium in Deutschland aufhalten und nach Beendigung ihrer Ausbildung planen, in ihr Heimatland zurück zu gehen. Auswahlkriterien sind die Immatrikulation an einer Hochschule in Deutschland, Nachweis über ein abgeschlossenes BA- bzw. Grundstudium, sehr gute Studienleistungen, gesellschaftliches Engagement im Sinne der RLS sowie sehr gute Deutschkenntnisse (Nachweis). Die Dauer der Förderung richtet sich nach der Regelstudienzeit und das Grundstipendium beträgt 750€ pro Monat.[14]

Das Sonderprogramm für internationale Studierende richtet sich gezielt an Studierende aus Tunesien, Jemen, Libanon, Jordanien, Libyen und Marokko, die in Deutschland studieren möchten. Die Auswahlkriterien sowie Dauer und Höhe des Stipendiums sind die gleichen wie beim Förderprogramm für Ausländer*innen.[15]

VIII) Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Studienstiftung des deutschen Volkes fördert junge Studierende und Doktoranden*innen, die Besonderes leisten, Initiative zeigen und Verantwortung übernehmen. Sie vermittelt ihren Stipendiaten vielfältige Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Vertiefung, zum fächerübergreifenden Dialog und für internationale Erfahrungen. Die Stipendiat*innen bilden die gesamte Breite und Vielfalt kultureller, konfessioneller und demokratisch verankerter politischer Hintergründe und Werte ab, die sie in das Bildungsprogramm der Studienstiftung einbringen.[16]

Spezifische Stipendienprogramme für Geflüchtete:

Verschiedene Organisationen, Hochschulen, Bundesländer und Städte bieten Stipendien speziell für Geflüchtete an.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt momentan allerdings keine Stipendien speziell an Geflüchtete, sondern lediglich an den internationalen Studierenden. Unter folgendem Link kann die „DAAD Stipendien-Datenbank“ aufgerufen werden, auf welcher Informationen zu den Fördermöglichkeiten des DAAD für ausländische Studierende, Graduierte, Promovierte und Hochschullehrer sowie zu Angeboten anderer ausgewählter Förderorganisationen aufgelistet sind: www.funding-guide.de
Im Folgenden sind weitere Stiftungen aufgeführt, die potentiell Stipendien an Geflüchtete vergeben:

  1. Hertie-Stiftung

Begabte Kinder von Zuwanderern der Jahrgangsstufen 8 bis 13 können ein Schülerstipendium erhalten. Als Förderkriterium gelten gute Leistungen, gesellschaftliches Engagement, sowie ein schwieriger sozialer Hintergrund. Aufenthaltsrechtliche werden nicht gefordert.
II. Vodafone Stiftung

Begabten Schüler*innen sowie Studierende mit Migrationshintergrund können im Rahmen des START Programms und des Stipendiatenprogramms Vodafone Chancen gefördert werden.
III. Das Reemtsma Begabtenförderungswerk

Schüler*innen der 12. und 13. Klasse, sowie Studierende können mit einem Zuschuss von 100 bis 150€ pro Monat gefördert werden. Als Kriterien gelten soziales Engagement, sowie die Tatsache, dass die Familien der Schüler*innen oder Studierenden diese nicht oder nur sehr begrenzt unterstützen können. Der Aufenthaltsstatus spielt hierbei keine Rolle.

  1. Kölner Stiftungsfonds

Dies ist ein „Freistipendien“ für sozial bedürftige Schüler*innen und Studierende. Weitere Informationen sind unter folgendem Link zu finden: www.stiftungsfonds.org
V. AZF (Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge): Stipendium

Dies ist ein Stipendienprogramm des Diakonischen Werkes, welches an Geflüchtete ausgerichtet ist, die keinen BAföG-Anspruch haben. Hochschul- und Fachhochschulstudium oder gegebenenfalls ausbildungsvorbereitende Maßnahmen können finanziert werden. Das Stipendium ist für Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 AufenthG, also mit subsidiären Schutz, bestimmt. Auf Anfrage ist es auch möglich, dass Personen mit einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung ein Stipendium erhalten, sofern sie nicht BAföG-berechtigt sind.

Ansprechpartnerin des Diakonischen Werkes:

Carolin Rölle, M.A. Programmverantwortliche, Kirchlich-Theologische Stipendien des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung und des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst

Stipendienreferat
Caroline-Michaelis-Str.1
10115 Berlin

Telefon : +4930652111264

E-Mail:carolin.roelle@brot-fuer-die-welt.de[17]
VI. Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung und Forschungseinrichtungen bieten ein Vollstipendium für geflüchtete Forschende für einen Zeitraum von 24 Monaten.

VII. Deutschlandstipendium

Internationale Studierende können sich um ein Deutschlandstipendium an ihren jeweiligen Universitäten bewerben. Als Voraussetzungen gelten überdurchschnittliche Leistungen in Schule, Studium und/oder Beruf sowie eine Schul-Abschlussnote von 2,0 oder besser. Für Studierende wird ein Leistungsdurchschnitt von 2,0 oder besser vorausgesetzt.

Gesellschaftliches, soziales, hochschulpolitisches, politisches Engagement wird erwartet. Hierunter fällt die Übernahme von Verantwortung in Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Vereinen. Persönliche oder familiäre Umstände werden bei der Auswahl ebenfalls berücksichtigt. Studienleistungen, die an einer deutschen Hochschule erbracht wurden, müssen nachgewiesen werden. Die Laufzeit ist zunächst auf ein Jahr begrenzt. Zur Fortsetzung des Stipendiums ist eine Wiederbewerbung erforderlich. Die Förderungshöchstdauer richtet sich nach der Regelstudienzeit im jeweiligen Studiengang.[18]
VIII. WUS Germany

Studierende aus Asien, Afrika und Lateinamerika können, beispielsweise während berufsvorbereitenden Praktika- und Auslandsaufenthalten (BSPA) oder der Anfertigung einer Abschlussarbeit oder Praktikum im Herkunftsland gefördert werden. Reisekosten bis max. 1000€ werden übernommen. Weitere Voraussetzungen sind unter folgendem Link aufgelistet: http://www.wusgermany.de

  1. Welcome und hochform Stipendienprogramme der Deutschen Universitätsstiftung

Die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) hat im Oktober 2015 die Stipendienprogramme Welcome und hochform für in Deutschland lebende Bachelor-Studenten aller Fächer sowie Master-Studenten aus MINT-Fächern aus Flüchtlingsgebieten entwickelt. Die Stipendiat*innen erhalten eine eins zu eins Betreuung durch fach- und studienortsnahe Hochschullehrer*innen, die durch die Deutsche Universitätsstiftung vermittelt werden. Darüber hinaus bietet das Stipendium weitere ideelle Leistungen wie Seminare, Lehrgänge zur Karriere- und Lebensplanung, Networking und monatliches Büchergeld. Die Voraussetzungen für eine Bewerbung sind die Immatrikulation im Sommersemester 2016 oder Wintersemester 2016/17, Deutsch auf C1-Niveau, Herkunft aus Flüchtlingsgebieten, Studienplatz in einem Bachelor-Studiengang aller Fächer oder einem Master Studiengang im MINT-Bereich und BAföG oder adäquate Finanzierung.[19]

Kontakt:

E-Mail:  bartsch@deutsche-universitaetsstiftung.de

Deutsche Universitätsstiftung

Rheinallee 18-20, 53173 Bonn

 

Vermerk:
Folgende Voraussetzungen sind relevant für die meisten Stiftungen:

Auch bei englischsprachigen Studiengängen sind sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich. Zudem werden sehr gute Studienleistungen vorausgesetzt, die nachgewiesen werden müssen. Gesellschaftliches und/oder politisches Engagement wird erwartet. Teilweise ist eine Altersgrenze festgelegt oder die explizite Bereitschaft erwünscht, nach dem erfolgreichen Studienabschluss ins Heimatland zurückzukehren.[20]

Zusätzlich können folgende Plattformen sowie Informationsportale für die Suche nach weiteren Stipendien bzw. Förderprogrammen genutzt werden:
  1. My Stipendium

My Stipendium unterstützt Schüler*innen, Studierende und Promovierende kostenlos bei der Suche nach Stipendien. Es findet ein Matching-Verfahren statt, bei welchem (Auslands-)Stipendien angezeigt werden, die zum eigenen Lebenslauf passen. Es besteht eine große Bandbreite an Fördermöglichkeiten, wie beispielsweise die Förderung der Lebensunterhaltskosten, Finanzierung von Abschlussarbeiten, finanzielle Unterstützung von Auslandsaufenthalten oder die Beihilfen für wissenschaftliche Arbeiten. Die Plattform bietet zahlreiche Artikel und Vorlagen zur Stipendienbewerbung und umfasst eine Datenbank mit über 2.100 Stipendienprogrammen.

Weitere Informationen hierzu können auf folgender Webseite eingeholt werden:

www.mystipendium.de
II. Stipendienlotse

Dies ist eine Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), welches bundesweite und internationale Stipendien im privaten und öffentlichen Bereich vergibt. Die Datenbank ist unter folgendem Link abrufbar: www.stipendienlotse.de

III. Stipendien-Datenbank

In der Stipendien-Datenbank sind Stipendien von Stiftungen, Hochschulen, Universitäten und anderen Stipendiengebern aufgelistet: www.stipendien-datenbank.de

  1. Flüchtlingsstipendien

Weiter Stipendien für Geflüchtete sind hier aufgelistet: fluechtlingsstipendien.de

  1. Katholische Akademische Ausländer-Dienst (KAAD)

Der KAAD vergibt Stipendien für spezielle Personenkreise: www.kaad.de

  1. Weitere Studienstiftungen

Unter folgendem Link sind noch weitere Studienstiftungen aufgeführt:

www.begabtenfoerderungswerke.de
VII. Verzeichnis deutscher Stiftungen

Unter folgendem Link ist ein Verzeichnis der deutschen Stiftungen zu finden:

www.stiftungsindex.de
[1]http://www.stiftungen-helfen.de/hilfe-fuer-gefluechtete/ (12.05.2016).

 

[2]https://www.study-in.de/de/refugees/studieren/finanzierung-und-finanzielle-unterstuetzung_38515.php

 

[3]              www.boeckler.de

 

[4]www.boell.de/Studienwerk

 

[5] https://www.boell.de/de/stipendien-bewerbung

 

[6] www.fes.de/studienfoerderung

 

[7]www.hss.de/stipendium.html

 

[8]http://www.hss.de/stipendium/bewerbung.html

 

[9]www.stipendium.freiheit.org

 

[10]www.kas.de

 

[11]http://www.kas.de/wf/en/71.15326/

 

[12]www.rosalux.de

 

[13]http://studienwerk.rosalux.de/studienwerk/studienstipendium.html

 

[14]http://www.rosalux.de/studienwerk/studienstipendium/internationale-studierende.html

 

[15]http://studienwerk.rosalux.de/studienwerk/studienstipendium/sonderprogramm-fuer-internationale-studierende.html

 

[16]www.studienstiftung.de

 

[17]www.brot-fuer-die-welt.de

 

[18]http://www.hs-fresenius.de/aktuelles-termine/deutschlandstipendium/

 

[19]https://m.academics.de/jobs/_welcome_hochform_-_stipendienprogramme_der_deutschen_universitaetsstiftung_127762.html?c=358482&si=8YNb6ekP3rFEpUyyAxXlOdl04BxdLpJfNnw1WCmS9MzHJKfOFV4kxfqtE6NWVoFoVGSSwL0Coj9whzYZ681w&utm_medium=nl&utm_campaign=jobnewsletter&utm_source=2016-06-02&wt_cc1=static.6

 

[20]https://www.thm.de/site/international/incoming/kosten-und-studienfinanzierung.html